Einen Kurs erstellen – Was Sie erwartet

Stellen Sie sich vor, Sie wollen die Kurskonzeption für einen Onlinekurs erstellen.

Der Klassiker: Sie haben Ihr Thema, das Ihnen am Herzen liegt.

Oder: Sie haben gerade etwas erarbeitet, von dem Sie denken, dass es auch für andere wichtig ist.

Im Falle, dass Sie für andere ein Vorgehen aufbereiten, wie zum Beispiel: So erstelle ich ein E-Book, ist es doch ganz leicht …

So einfach geht Kurskonzeption

Sie notieren sich Ihre eigenen Schritte, die Sie gemacht haben, bis Sie selbst Ihr E-Book in Händen gehalten haben.

Super Sache! Immerhin können Sie sicher sein, dass Ihr Vorgehen zum Erfolg führt. Hat ja bei Ihnen auch geklappt.

Aus der Praxis

Wenn Sie jetzt in der Lage sind sich vorzustellen wie andere Menschen ticken, wenn sie sich etwas erarbeiten, kann Ihre Idee für einen Kurs durchaus aufgehen. Vom Praktiker für die Praxis. Immerhin können Sie mit leuchtendem Beispiel vorangehen, da Sie ja das fertige Produkt vorweisen können. Passt!

Kurskonzeption starten

Wie gehen Sie nun vor? Sie haben Ihre Liste mit den Schritten, die Sie gegangen sind. Die unterteilen Sie in Bereiche. Im Beispiel E-Book wären es vermutlich:

Welcher Schreibtyp sind Sie?

Das Schreiben an sich – Inhalt – Wie schreiben Sie? Wenn Sie ein Drauflos-Schreibe-Typ sind, haben Sie es im Gefühl. Wie bringen Sie das jetzt anderen bei, wenn die damit Schwierigkeiten haben? Soll das überhaupt Gegenstand Ihres Kurses sein?

Wenn Sie ein strukturierter Schreiber sind, der nach Plan vorgeht, werden Sie jetzt vermutlich das Bedürfnis haben dies dem Teilnehmer auch mit an die Hand zu geben. Daraus können Sie dann locker schon mal ein paar Lektionen machen. Alleine zum Thema Schreiben – Inhalt.

Sie wollen gar kein Schreiblehrer sein? Das sollen die Teilnehmer schon mal selbst machen. Gut. Das ist eine Ansage.

Drumherum

Wie geht es dann weiter? Die Schrift. Die ist ja immerhin recht wichtig für ein E-Book. Nicht jede Schrift eignet sich für das elektronische Format. Das sollten die Teilnehmer wissen. Also ein Exkurs in Sachen Schriften als Lektion.

Das Layout ist ja auch wichtig. Damit sich das E-Book verkauft, muss es ansprechend, lesefreundlich und hilfreich sein.

Im Falle einer Unterhaltungsgeschichte sieht es etwas einfacher aus. Da können wir uns auf Inhaltsverzeichnis, Kapiteleinteilung, Vorwort, Prolog, Quellverzeichnis beschränken. Allerdings kommen dann auch typische Dinge aus dem Bereich des Schreibens, wie Schmutzseiten, Schusterjungen und Hurenkinder auf den Plan. Wie weit gehen Sie jetzt?

Rechtschreibung – da reicht ja vielleicht ein Hinweis: Korrektorat nutzen. Wollen Sie den Teilnehmern Tipps geben worauf Sie achten sollen, wenn Sie kostengünstig ein Korrektorat einkaufen wollen? Wo findet man gute Anbieter? Was für Preise sind üblich? Reicht ja vielleicht ein kleines Infoblatt. Oder vielleicht doch eine kleine Übersicht über typische Rechtschreibfehler?

Immerhin liegen Ihnen Ihre Teilnehmer am Herzen. Und Sie wollen ja, dass mit Ihrem Kurs richtig gute Ergebnisse erzielt werden. Schließlich legen Sie Wert auf verdiente Empfehlungen für Ihren Kurs.

Schreibprogramme. Ist sicherlich auch erwähnenswert. Immerhin kann man in der Regel nicht einfach mit seinem fertigen Word-Dokument ein E-Book erstellen. Der Inhalt muss konvertiert werden in ein technisch lesefähiges Format. Daher wird meist das Erstellen des Inhalts beispielsweise in den Programm Sigil oder Calibre empfohlen. Wie gehen Sie mit diesem Thema um?

Selbstverantwortung

Na gut. Stellen wir uns einfach mal vor, Sie sagen sich: Das ist ja nicht wirklich mein Problem. Ich weise meine Teilnehmer darauf hin, gebe ihnen eine Übersicht über die gängigen Programme. Ist ja deren Verantwortung, dass Sie sich da schlau machen. Sind ja alles erwachsene Leute. Wohl wahr.

Kernlektionen

Zu erwähnen wäre noch, dass ein E-Book, wenn es ein Sachbuch, ein Ratgeber werden soll, in der Lage sein sollte seine Leser auf schlüssige Weise über die Inhalte zu informieren, die wesentlichen Punkte herauszuarbeiten und so darzustellen, dass der Leser erkennen kann worauf es bei dem Thema wirklich ankommt. Da gibt es ein paar Kniffe, wie man das erreichen kann. Dazu kann man natürlich durchaus eine Lektion machen. Vielleicht mit eigenen Erfahrungsberichten.

Wie weit gehen?

Überhaupt: Woher wissen die Teilnehmer eigentlich, ob ihr geplantes Thema ein gutes Thema für ein E-Book ist? Vielleicht ist das ja egal. Dann, wenn Sie sagen, ich will meinen Teilnehmern einfach helfen ihr Herzensprojekt zu Papier, äh, zu elektronischen Seiten zu bringen. Dann freuen die sich.

Echt? Reicht das? Kann sein. Erstmal schon. Doch jeder Autor möchte auch Beachtung für sein Werk. Mindestens. Besser noch: Es soll sich verkaufen. Und da tut sich ein großer Markt mit eigenen Spielregeln auf. Was machen Sie hier? Was wollen Sie Ihren Teilnehmern mit auf den Weg geben? Wie weit soll Ihre Leistung reichen? Was gehört in Ihre Kurskonzeption?

Exkursionen?

Dann wäre da noch die Frage des Covers des E-Books. Es ist wichtig, dass Ihre Teilnehmer darüber informiert werden, dass sie nicht einfach ein hübsches Bild aus dem Internet raussuchen können. Auch nicht jedes Kauf-Bild kann verwendet werden aufgrund von Lizenzbestimmungen. Selbst bei eigenen Bildern gibt es ein paar rechtliche Dinge zu beachten. Das wird locker wieder ein Exkurs alleine in Sachen Bildrechte.

Die Gestaltung eines Covers an sich, die Komposition von Titel, Untertitel, Motiv, Farbe ist ja auch ein schickes Fass, das man bei der Gelegenheit aufmachen kann.

Was ist das Ziel?

Wenn Sie sich darüber Klarheit verschafft haben was von dem bisher genannten Bestandteil Ihres Kurses sein soll, kommen ja noch die wesentlichen Punkte, wie: Wo kann ich das E-Book jetzt verkaufen? Welche Anbieter gibt es? Worauf muss ich achten? Immerhin soll das gute Stück, das fertige E-Book, den bestmöglichen Platz in der Welt erhalten.

Gut, man kann es ja auch einfach selbst vertreiben, auf der eigenen Webseite zum Beispiel. Wissen die Teilnehmer denn wie man das da hinbekommt? Kennen Sie sich selbst mit den verschiedenen Möglichkeiten aus?

Wenn das E-Book auf der Webseite angeboten wird, stellen sich vermutlich diese Fragen:

Soll es das E-Book als Geschenk gegen Eintrag in die Newsletterliste geben? Da könnte man ja vielleicht noch einen kleinen Exkurs zu machen. Wo fangen Sie an? Wie man eine Newsletterliste aufbaut? Oder überlassen Sie das wieder dem findigen Teilnehmer? Immerhin gibt es hier auch ein paar wichtige rechtliche Dinge zu beachten.

Soll das E-Book auf der Webseite verkauft werden? Dann tut sich wieder ein großes Feld auf. Wird es ganz einfach gehalten, braucht ein wenigstens eine Kontaktmöglichkeit für die interessierten Käufer. Auch hier ist wieder ein rechtlicher Exkurs sinnvoll in Sachen Datenschutz.

Danach heißt es für den Autor Rechnungen schreiben. Im Internet bewegen wir uns weltweit. Mindestens also kann es passieren, dass für deutsche Autoren Käufer aus den DACH Ländern, also auch Österreich und Schweiz dabei sind. Der Teilnehmer sollte also zumindest vorgewarnt werden, dass er hier das Abführen verschiedener Mehrwertsteuersätze vor sich hat. Oder sich dem One-stop-Moss-Verfahren anschliessen sollte.

Oder sich einen Zahlungsanbieter suchen, der das für ihn übernimmt. Wie Digistore zum Beispiel. Auch wieder ein ganzes Fass, was man da aufmachen kann. Jedenfalls wenn Sie einen zufriedenen Teilnehmer wollen, und wenn Sie ihm vorher „versprochen“ haben, dass er nach dem Kurs zufrieden sein eigenes E-Book in Händen und am Markt hat.

Begrenzen?

Dann doch lieber den ganzen Teil mit dem auf den Markt bringen weglassen. Da hängt ja viel zu viel dran. Reicht ja, wenn der Teilnehmer am Ende ein E-Book auf dem Rechner hat, das ganz schön geworden ist. Dann muss er eben noch weitere Kurse buchen, oder sich was einfallen lassen. Es muss ja alles seine Grenzen haben.

Sonst würden jetzt noch Vertrieb und Marketingmöglichkeiten als Thema auf uns warten. Alles durchaus eigene Kurskonzeptionen wert.


Erst die Struktur, dann die Inhalte

Bisher haben wir nur von Struktur Ihres Kurses gesprochen. Wir haben uns noch gar nicht damit beschäftigt, wie Sie die Inhalte an den Mann und an die Frau bringen.

Ganz klassisch, sagen Sie jetzt. PDFs und/oder Video, Audio. Keep it simple.

Oder Sie nutzen ein Kurssystem, das Sie führt, indem Sie Inhalte auf die dort bevorzugte Art und Weise herstellen. Wie bei udemy, wo der Fokus vor allem auf den Videos liegt. Immerhin bekommt man dort auch Unterstützung beim Erstellen. Vom Script über die Technik zum Output, unter Berücksichtigung des optimalen Lernaufbaus.

Wenn Sie Videos/Audios erstellen, dann stellen sich ähnliche Fragen wie zuvor. Was soll in ein einzelnes Video/Audio rein? Wie viel, wovon, auf welche Weise strukturiert?

Ich nehme an, Sie sehen schon, dass einiges auf Sie zukommen kann, wenn Sie Ihre Kurskonzeption für einen eigenen Kurs/Online-Kurs erstellen wollen. Die Technik für das Aufsetzen Ihres eigenen Kurses mal gar nicht eingerechnet.

Überlegen Sie vorab

Entscheidend ist, dass Sie sich vor dem Festlegen was für einen Kurs mit welchem Inhalt Sie machen wollen in der Kurskonzeption darüber klarwerden, dass ein ganz entscheidender Moment der Moment ist, in dem Sie das Kursziel festlegen. Dass Sie sich darüber klar sind, was alles nötig ist, damit die Teilnehmer das versprochene Ergebnis auch wirklich in Händen halten.

Warum kaufen die Teilnehmer?

Besonders, wenn Sie bedenken, dass Teilnehmer einen Kurs kaufen, weil Sie hoffen, dass Sie mit dem Kurs Ihr Wunsch-Ziel erreichen. Im Falle eines E-Books ist es meist nicht nur ein Produkt in Händen zu halten. Sondern die Teilnehmer wollen erfolgreiche Autoren eines E-Books sein, das mindestens Ihre Expertise nach aussen sichtbar macht, besser noch ein E-Book, das sich auch verkauft.

Hinterher

Wäre ja schade, wenn die Teilnehmer nach Ihrem Kurs sagen: Schade, jetzt bin ich noch nicht viel weiter. Hab zwar was gelernt, war auch nett, aber: die Umsetzung ist schwierig, weil noch so viel anderes dazu gehört, das nicht Bestandteil des Kurses ist.

Klarheit

Immerhin: Wenn Sie gut kommunizieren, weiss Ihr Teilnehmer was er am Ende des Kurses hat oder auch nicht hat. Schade ist es, wenn der Teilnehmer nicht erkennt, dass es ggf. nicht an ihm selbst liegt, wenn er noch kein verkaufsfähiges E-Book sein Eigen nennen kann, sondern dass schlicht der Kurs nur bis zu einem bestimmten Punkt seine Leistung erbringt.

Nutzen

Es geht bei der Kurskonzeption um mehr, als Kursinhalte zu erstellen. Es geht auch darum dem Teilnehmer die bestmögliche Gelegenheit zu geben sein Thema zu bearbeiten. In der Klarheit darüber wo er dann steht. Was noch nötig ist. Was er selbst zusätzlich leisten kann und muss, um das endgültige Ziel zu erreichen.

In dem Sinne wünsche ich Ihnen tolle Ideen für ein gutes Kurskonzept, viel Spaß beim Ausarbeiten der Inhalte, und vor allem viel Erfolg mit Ihrem richtig erfolgreichen Kurs!

Ihre Stephanie Mertens 

Wenn Sie einen erfolgreichen Kurs erstellen wollen, zeige ich Ihnen gerne wie Sie das machen. In Startklar – Mein eigener Kurs führe ich Sie Schritt-für-Schritt hin zu Ihrem großartigen Kurskonzept.

Mein eigener Kurs – Ihr Kurskonzept –
in 8 Schritten zum fertigen Kurs !

 

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