Kochst du in sauer?

Du hast dir ein tolles Rezept überlegt, gehst mit Feuereifer ans Kochen, setzt die Zutaten auf, nach Rezept, oder nach Gutdünken, und kochst, bis dein Gericht gar ist. Währenddessen schaust du dich um, wer dein Gericht essen möchte. Bietest es an, machst darauf aufmerksam, und kochst.

Als das Gericht fertig ist, stellst du fest: Keiner ist zum Essen gekommen, keiner scheint Lust auf dein Gericht zu haben. Du kochst es weiter, auf kleinerer Flamme, um noch etwas davon zu retten, und hoffst, dass noch jemand kommt, der es essen möchte. Der Lust darauf hat, so wie du.

Im Falle des Essens habe ich eine schlechte Nachricht für dich:
Irgendwann ist es hin. Reif für den Abfall. Was nun?

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Wenn du bei dem Vergleich mit dem Kochen an dein Business und deine Bemühungen gedacht hast, dann habe ich eine gute Nachricht für dich:

Im Gegensatz zum Essen wird dein Angebot durch langes Kochen nicht schlechter. Manche Gerichte müssen sogar länger kochen, um ihren besonderen Reiz zu entfalten. So besonders ist das Gericht dann, dass nur Kenner davon wissen. Vielleicht wird es zum Geheimtipp und gewinnt eine feste Fangemeinde. Vielleicht empfehlen diese treuen Kenner dich auch weiter und dein besonderes Gericht spricht sich herum. Da braucht es Geduld und Vertrauen auf das Ergebnis.

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Du siehst, in manchen Fällen ist es gut an etwas festzuhalten und auf das eigene Können und das Ergebnis zu vertrauen. Du hast vielleicht auch bemerkt, dass beim lange Kochen ein Prozess stattfindet. Das Essen wird ja nicht nur auf einer bestimmten Temperatur gehalten, sondern durchläuft eine Entwicklung, den Garprozess.

Wenn dir also bei der Überschrift schon der Gedanke an dein Business nahelag, entweder, weil du noch ganz am Anfang stehst und auf deinen Durchbruch wartest, oder weil du gerade wieder in einem Wachstumsloch steckst, dann lass uns mal zusammen überlegen:

Wann ist dein Business endlich gar?

Ganz einfach: Sobald du dein Wording, deine Texte, deine Sprache, so sehr eingekocht hast, dass deine Botschaft dem Koster so richtig gut schmeckt. Dein Angebot ist dann für ihn ein Aha-Erlebnis, absolut denkwürdig, regelrecht süchtig machend, einfach so richtig rundum gut gelungen.

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Wie kannst du das schaffen?

Ich habe dir hier mal ein Rezept rausgesucht: Man nehme eine tolle Idee für ein Business:

  • Eine, die dir so richtig Spaß macht
  • Eine, die deinen Stärken erlaubt sich so richtig auszutoben
  • Eine, die dich morgens aus dem Bett springen lässt
  • Eine, über die du stundenlang erzählen kannst, ohne müde zu werden
  • Eine, die du ohne Unterbrechung immer wieder umsetzen kannst, ohne dass es dir zum Hals raushängt
  • Eine, die dich so richtig auf Trab bringt
  • Eine, die dich so richtig motiviert und in Schwung bringt
  • Eine, mit der du andere mühelos ansteckst
  • Eine, mit der du einen Teil deines Lebens verbringen willst
  • Eine, an der du wachsen kannst
  • Eine, für die du in Leidenschaft brennst
  • Eine, die dir so richtig Freude macht
  • Eine, die dir richtig leichtfällt
    Kurz:
    Die Zutat, die gut für dich, deine Gesundheit, deine Kunden ist.                                                              geralt/pixabay

Wenn du schon ein Business hast, welcher Aspekt deines Business ist dir beim Lesen der Zutaten und Ideen am Häufigsten in den Sinn gekommen?

Dann:
Gibst du lauter gute Überlegungen dazu:

  • Welche weiteren Zutaten passen gut dazu
  • Welche Gewürze machen daraus etwas Besonderes
  • Welche Menge soll es davon geben
  • Welcher Behälter ist dafür der Richtige
  • Wie lange soll es kochen
  • Auf welcher Stufe soll es kochen
  • Wem soll es anschließend schmecken
  • Wie soll es schmecken
  • Woran soll sich der Kostende hinterher erinnern
  • Wovon soll er schwärmen, anderen davon erzählen
  • Wie richtest du es an
  • Womit dekorierst du das Umfeld
  • Welche Atmosphäre ist die beste
  • Wie stimmungsvoll soll es sein
  • Wie soll es gegessen werden
  • Welchen Geschmack trifft es am meisten
  • Wie beschreibst du es
  • Wie bringst du andere dazu es kosten zu wollen
  • Warum sollen sie es kosten
  • Wann ist die beste Zeit dafür
  • Wer ist dein Wunsch Koster

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Wusstest du übrigens, dass für ein besonders gutes Gericht viele Versuche und vor allem viele Koster nötig sind? Glaube also nicht, dass du erst alles perfekt haben musst. Du weißt vielleicht gar nicht wie es sein muss, damit es perfekt ist. Du brauchst die Rückmeldung von denen, die das Gericht kosten.

rawpixel/pixabay

Manchmal gehört auch etwas mehr dazu als das Aussuchen der Zutaten, das Kochen, das Servieren des Gerichts. Es kommt auch auf den Koch, die Köchin an. Wie stehst du selbst zu dem Gericht? Zum Rezept? Zu den Wunsch Kostern?

Alexas_Fotos/pixabay

Darüber haben Eva Laspas und ich uns Gedanken gemacht. Und wir haben unser Expertenwissen für diesen Zweck gebündelt und für dich ein E-Book zusammengestellt, das dir hilft mit dem richtigen Feeling an die Sache heranzugehen, deine Wirkung zu erkennen, zu lernen sie auszudrücken, bis du deine Ausstrahlung gefunden hast, die dich charismatisch macht.

Wir helfen dir mit unserem E-Book dich und deine Botschaft treffend und ansprechend im Text auszudrücken. Damit du richtig tolle Rezepte schreibst, aus denen super Gerichte gekocht werden können.

Wir nennen es übrigens das Zweifärber-Buch – weil es in zwei Farben geschrieben ist: In blau, wenn Eva schreibt, und lila, wenn ich schreibe. So findest du dich gut zurecht. Mein Avatar Theo ist natürlich auch dabei, und gibt dir Hinweise oder kündigt Übungen an.

Das Zweifärberbuch

Mit Charisma zum Erfolg –
So erreichst du mit Text deinen Kunden (E-Book)

Wenn du schließlich das Gefühl hast, dass dein Rezept jetzt so richtig rund ist, das Drumherum stimmt, du das Gefühl hast, dass dein Business nun so richtig gar ist, wie geht es dann weiter?

geralt/pixabay

Für ein gutes Gericht gibt es ebenso viele Dinge zu bedenken, wie für dein Business. Jedenfalls, wenn du es so richtig gut und besonders machen willst. Wenn du viel Liebe reinsteckst, dich stundenlang damit beschäftigst, recherchierst, vergleichst, ausprobierst, verbesserst, verwandelst.

Für dein fertiges Business braucht es Alchimie

Dein Business soll am Ende für ein Problem eine Lösung haben.

Dazu musst du wissen, was und wie genau dein Business das anstellt. Und du musst es testen. Immer wieder.

Wie sieht dein fertiges Business aus? Was hast du dann? Woran merkst du, dass es fertig ist?

OK, Fragen hast du vermutlich selbst genug.

Wenn ich sage, du brauchst Alchemie, dann meine ich damit, dass du deine Grundzutaten für dein Business nimmst, und daraus eine ganz individuelle Mischung machst. Eine, die nur bei dir so gelingt. Deren Zusammensetzung nur du kennst.

In Zeiten von Entwicklung und Wachstum köchelt dein Business vielleicht eine ganze Weile lang so vor sich hin. Dir geht vermutlich bald die Geduld aus. Du hast Hunger und willst endlich was auf dem Tisch sehen.

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Du willst aber auch, dass dein Business der Oberknaller wird. Dass du durchschlagenden Erfolg damit haben wirst. Dass sich deine Träume erfüllen. Und Wünsche auch. Du möchtest dein Ziel erreichen.

Dann wirst du am Ball bleiben müssen. Das Rezept studieren müssen, wieder und wieder. Experimentieren müssen, Ratschläge von anderen annehmen, sie ausprobieren, verwerfen, oder adaptieren, neu mixen. Und immer so weiter.

Im Laufe deines Businesslebens passiert es immer mal wieder, dass ein 5-Gänge-Menu auf deiner Karte erscheint. Highlights in deinem Leben als UnternehmerIn.

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Ich bin seit 12 Jahren selbständig. Seitdem habe ich 3 mal 5-Sterne Menus auf der Karte gehabt. Mit neuen Farben, neuem CI, neuer Ausrichtung, neuen Ideen, neuen Erkenntnissen. Oder auch Wachstum genannt. Das ist toll! Wenn man es erstmal als Entwicklung sieht, die auf der Skala nach oben stattfindet.

Dein Business spiegelt dich und deine Entwicklung. Immer. Mal bist du obenauf, mal untendrunter. Normal. Nur so findet Wachstum statt. Werden und Vergehen. Und wieder werden, usw.

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Es gibt also mehrere Garstufen deines Business. Und zwar immer auf dem Höhepunkt einer Entwicklung. Dem 5-Gänge-Menu halt.

  • Du merkst es daran, dass sich plötzlich scheinbar ein Kreis schließt. Scheinbar zusammenhanglose Ereignisse, Erfahrungen, Erkenntnisse sich plötzlich in ein größeres Bild zusammenfügen.
  • Du merkst es daran, dass es plötzlich leichter wird.
  • Du merkst es daran, dass du auf einmal wieder Feuer gefangen hast, das zwischenzeitlich auszugehen drohte.
  • Du merkst es daran, dass dir plötzlich das richtige Wording dazu einfällt. Nachdem du wochenlang, monatelang, vielleicht sogar jahrelang das Gefühl hattest, immer noch nicht die richtigen Worte gefunden zu haben.
  • Du merkst es daran, wenn es nicht mehr nötig ist wirklich viele Worte zu machen. Wenn du nicht mehr stundelange, sprachliche Überzeugungsarbeit meinst leisten zu müssen. Wenn du einfach in 2-3 Sätzen sagen kannst, wer du bist und was du machst.

Der Elevator Pitch ist das, was dann auf deiner 5-Gänge-Menukarte steht. Du wirst es spüren, ob es dann wirklich schon das 5-Gänge-Menu ist, oder ob du erst noch kurz davorstehst.

Kennst du dieses Gefühl auch?

Hast du es selbst schon an deinen Worten oder Texten gemerkt, wenn du einen Entwicklungsschritt gemacht hast?

Bis dahin wirst du viele Schritte unternommen haben. Und kein Weg führt letztlich daran vorbei, dass du dich immer wieder selbst reflektierst, bevor du in die Schuhe eines anderen treten kannst, um aus dessen Perspektive dich und dein Business zu betrachten. Und so die richtigen Worte zu finden.

Unser Zweifärber-Buch kann dir dabei helfen. In der Launch-Woche werden wir ein bisschen mehr darüber erzählen. Trage dich doch gleich in die Warteliste ein, dann erfährst du es als Erstes!

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Der Weg kann lang sein. Du kannst das Gefühl haben in sauer zu kochen. Doch das sind notwendige Prozesse, aus denen am Ende der Diamant deines Business hervorgeht und erstrahlt. Dann weißt du, dass dein Business jetzt gar ist.

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Welche Vergleiche hast du für diesen Prozess? Wie hast du es erlebt? Wie hast du es dir leichter gemacht, oder womit vielleicht auch schwerer? Berichte gerne von deinen Erfahrungen.

Deine Stephanie

P.S.:

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Dozentin und Beraterin bei Dozentin Mertens
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6 thoughts on “Kochst du in sauer?”

  1. Hallo Stephanie,

    was für ein genialer Vergleich mit dem eigenen Business. Schon in den ersten Bereichen, als das Essen gekocht hat, musste ich an mich denken.

    Denn ja, manchmal bin ich ungeduldig am Warten, warum denn jetzt nicht alles sofort und schnell fertig ist 😀

    Danke, dass du das Thema einmal so aufgebröselt und durch den Vergleich einfach dargestellt hast.

    So, ich koche dann mal weiter mein Süppchen 😀
    Lieber Gruß
    Verena

    1. Liebe Verena,

      näh? Ich finde auch, essen, Genuss, Business, Raffinesse, Geduld, Zutaten, Liebe, das passt gut zusammen. 🙂

      Ich bin sicher, dass Du uns ein seeehr schmackhaftes Süppchen kochen wirst. Das auf Deine Art und Weise wieder sehr ansprechend und einladend sein wird. Und so soll es ja auch sein. Lass es uns wissen, wenn es Neuigkeiten gibt. Und danke für Deinen Kommentar. <3

      Liebe Grüße
      Stephanie

    1. Danke, liebe Iris Weinmann,
      ich sehe mich dabei immer ein bisschen als Köchin, auch da bin ich eher experimentierfreudig und mag nícht so gerne nur vorgefertige Rezepte verwenden.
      Ich nutze Rezepte lieber als Impulse und probiere aus. So kam ich auf die Idee, weil ich es im Business recht änlich erlebe. Es ist schön, dass ich damit nicht alleine bin. 🙂
      Liebe Grüße – Stephanie

  2. Hallo Stephanie,

    was für eine wunderschöne Metapher, das eigene Business mit einem Rezept / Gericht zu vergleichen.

    Da braucht es oft auch einiges Anläufe, bis alles passt und gut abgeschmeckt ist.

    SinnSTIFTende Grüße,
    David

    1. Genau, David, danke für Deine Rückmeldung.
      Es ist wirklich auch Kreativität, Durchhaltevermögen und Lust am Probieren gefragt. Hauptsache, man bleibt damit nicht in der Küche stecken, sondern lässt andere probieren, ob es schon so richtig gut schmeckt.
      Am liebsten esse ich ja gute Gerichte. Im Business muss ich sie auch machen, das ist meine Herausforderung. 😉
      Liebe Grüße
      Stephanie 🙂

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